Übersicht

 

 

Vereinsportrait's

 

Private Portrait's

 

 

Links & Adressen

 

 

 

 

 

 

HinweisAn dieser Stelle biete ich die Möglichkeit an, das sich Vereine, Organisationen oder auch interessierte Privatpersonen ohne eigenen Intrnetauftritt hier bei Honzrath.info presentieren können. Eure Beiträge und Fotos schickt bitte an:  kontakt@honzrath.info

 

 

 

 

 

 

 

Vereinsportrait - SV Honzrath / SG Honzrath Haustadt

Sportverein Rot-Weiß Honzrath und TuS Haustadt wollen sich zu einem Verein zusammenschließen

„Wir müssen die Fusion als Chance sehen“

Die Fußballer des SV Rot-Weiß Honzrath und des TuS Haustadt haben bereits eine Spielgemeinschaft; nun soll offiziell auch der Rest der beiden Vereine fusionieren. Der Name des neuen Vereins soll Spielgemeinschaft Honzrath/Haustadt lauten. Seitens des SV Rot-Weiß Honzrath 1920 e.V. steht der geplanten Fusion mit dem Nachbarverein TuS 1910 e.V. nichts im Wege. Dies ist das Ergebnis einer Abstimmung in der Versammlung am Freitagabend. Die im bis auf den letzten Platz besetzten Sportlerheim anwesenden Mitglieder sprachen sich ohne Diskussion einstimmig für den vom Vorstand vorgeschlagenen Zusammenschluss zu einem neuen Verein aus, da ohnehin bereits eine Spielgemeinschaft der Fußballer besteht.

Der erste Vorsitzende des SVH, Christian Blatt, freute sich über den guten Besuch der Versammlung, womit die erforderliche Anwesenheit von mehr als 50 Prozent der Mitglieder überschritten wurde. „Die Spielgemeinschaft Honzrath/Haustadt funktioniert sehr gut. Eine gesamte Fusionierung beider Vereine bringt strukturelle Vorteile. Wir hätten nicht einen aufgeblähten Apparat mit den Vorständen von Haustadt und Honzrath sowie der Spielgemeinschaft. Viele Treffen sind notwendig, um Entscheidungen zu treffen. Da nur noch die Hälfte der Spiele auf dem jeweiligen Sportplatz ausgetragen werden, sind die Einnahmen halbiert, die Ausgaben bleiben jedoch“, erläuterte Blatt. Er berichtete weiter, dass der Spielgemeinschaft der Bau eines Rasenplatzes in Aussicht gestellt wurde.

Rasenplatz in Aussicht

„Die Chance ist da, wenn wir einen gemeinsamen Verein gründen“, betonte er und dankte dem Vereins- und Gemeinderatsmitglied Robert Klein für seine Bemühungen. Lob galt dem Vorstand der TuS Haustadt, der sich dafür ausgesprochen habe, den neuen Platz im Sportzentrum Honzrath zu bauen, da dort eine bessere Infrastruktur vorhanden sei. So sei das Honzrather Clubhaus in einem guten Zustand, das Haustadter nebst Flutlichtanlage nicht. Auch könne in Honzrath die Bewässerung eines Rasenplatzes aus einem angrenzenden Tiefenbrunnen erfolgen.

Einige Jugendliche seien bereits abgewandert, da sie lieber auf einem Rasenplatz spielten. Die sportliche Entwicklung hänge vom Rasenplatz und der Fusion ab. Sollte sich die TuS Haustadt nicht auflösen, tue es der SV Honzrath dann auch nicht. Der Name des neuen Vereins solle Spielgemeinschaft Honzrath/Haustadt lauten. Im Rahmen der Fusion würde der SVH de facto aufgelöst. „Wir müssen die Gründung eines neuen, gemeinsamen Vereins wirklich als Chance sehen. Es wäre toll, wenn sämtliche Mitglieder dem neuen Verein erhalten blieben“, appellierte der Vorsitzende.

Zu Beginn hatte er einen Bericht über das abgelaufene Jahr abgegeben. Er dankte allen, die mit ihrem Engagement zur Vereinsarbeit beitragen haben. Im Sportlerheim seien umfangreiche Renovierungen ausgeführt worden, weitere würden, nachdem seitens der Gemeinde ein erneuter Zuschuss gewährt wird, erfolgen. Von Trainer Hardy Müller habe man sich in der Winterpause einvernehmlich getrennt.

„Es sind uns gute Leute weggelaufen. So konnte es nicht mehr weitergehen“, berichtete Blatt. Für die kommende Saison laufen Verhandlungen mit anderen Trainern. Bis dahin gilt eine interne Reglung. Die Prüfer Roman Schmitt und Thomas Burg lobten die Kassenführung. Der Spielausschussvorsitzende Patrick Minas schilderte die sportliche Situation der drei Mannschaften, der AH-Vorsitzende Markus die Aktivitäten der Alten Herren. Abschließend wurde Klaus Zehles, der seit 1960 SVH-Mitglied ist, für sein Engagement im Vorstand mit der goldenen Ehrennadel des Vereins ausgezeichnet.

TuS vertagt Entscheidung

Wie später zu vernehmen war, konnte beim TuS Haustadt, der gleichzeitig in seinem Clubheim tagte, keine Entscheidung über die Fusion gefällt werden, da die erforderliche Anwesenheitszahl nicht erreicht wurde. Es muss also eine neue Versammlung anberaumt werden.

 

Ehrennadel für Klaus Zehles

Der Vorsitzende des SV Honzrath Christian Blatt (links) würdigt Klaus Zehles für seine Verdienste um den Verein.    FOTO: Norbert Becker

 

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 20. 01. 2012

  Von SZ-Mitarbeiter Norbert Becker

 

 

Videos vom SG Honzrath -  Haustadt   

 

Abschlussschwäche gegen Torfabrik

Fußball-Bezirksliga: SG Honzrath-Haustadt empfängt die SG Körprich-Bilsdorf

Letztes Wochenende stürzte die SG Honzrath-Haustadt die SG Wadrill-Löstertal durch ein 1:1 von der Spitze. Nutznießer war die SG Körprich-Bilsdorf, die sich am Sonntag als neuer Primus in Haustadt vorstellt.

Den Traumstart aus dem Vorjahr (vier Siege) konnte die SG Honzrath-Haustadt zwar nicht wiederholen, acht Punkte aus den ersten fünf Spielen der neuen Saison in der Fußball-Bezirksliga sind laut Hardy Müller aber auch kein allzu schlechter Ertrag. „Im Grunde bin ich damit ganz zufrieden“, verrät der vor der Runde zur SG gekommene Neutrainer. Wobei sogar eine bessere Punktausbeute durchaus möglich war. Während sich der Vizemeister der Vorsaison zuhause keine Blöße gab und gegen die Aufsteiger SG Wahlen-Niederlosheim (3:2) und FSV Hilbringen (3:1) siegreich blieb, ließ Honzrath-Haustadt in der Fremde aus Müllers Sicht unnötig Federn: „Bei der späten 1:2-Niederlage beim FC Brotdorf hätten wir einen Punkt verdient gehabt, beim SV Merchingen (1:1, Anm. d. Red.) müssen wir aufgrund unserer vielen Chancen eigentlich gewinnen. Das ist überhaupt unser großes Manko: die mangelhafte Chancenverwertung. Großzügig geschätzt, nutzen wir vielleicht gerade mal fünfzig Prozent“, sagt Müller.

Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit im Abschluss wäre dann auch im jüngsten Gastspiel bei der SG Wadrill-Löstertal ein Sieg drin gewesen. Kurz nachdem Novaf Özgün die Gäste in Führung gebracht hatte, vergab Björn Buchheit eine glänzende Gelegenheit zum 2:0. Wer weiß, ob die Heimelf, die zu den heißesten Kandidaten auf den Landesliga-Aufstieg zählt, noch mal zurückgekommen wäre? So aber endete Müllers Wiedersehen mit Wadrills Trainer Benjamin Heinrichs, der wie Müller bis vor kurzem als Jugendtrainer bei der JFG Saarschleife tätig war, nach einem Eigentor schließlich 1:1.

Wenigstens blieb Honzrath nach dem abermals verpassten Auswärtssieg der kleine Trost, den Tabellenführer gestürzt zu haben. Durch das Remis fielen die bis dato verlustpunktfreien Wadriller wegen des schlechteren Torverhältnisses hinter die SG Körprich-Bilsdorf zurück. Und wie der Zufall es will, wird der neue Spitzenreiter nun am kommenden Sonntag ab 17 Uhr in Haustadt vorstellig. „Natürlich hätten wir nichts dagegen, erneut einen Tabellenführer zu stürzen“, sagt Müller. Das wird gegen den absoluten Topfavoriten auf die Meisterschaft aber nicht leicht.

Im Gegensatz zu Honzrath-Haustadt mangelt es Körprich nämlich keineswegs an Offensivspielern mit Vollstreckerqualitäten. Stolze 19 Treffer stehen für die Elf von Spielertrainer Uli Braun in fünf Partien zu Buche, 15 davon gehen auf das Konto der beiden höherklassig erprobten Neuzugänge Valentin Solovej und Marc Bellmann. Mit seinen neun Buden hat Solovej übrigens genauso viele Tore erzielt wie Honzrath insgesamt. „Das ist eine wahre Torfabrik. Einen Torjäger dieses Kalibers könnten wir natürlich auch gut gebrauchen. Ich denke, da kommt einige Arbeit auf unsere Viererkette zu, um die beiden in den Griff zu bekommen“, ist Müller sicher.

Hardy Müller, Trainer der SG Honzrath, „Das ist eine wahre Torfabrik.“

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 27. 08. 2011

 

 

SG Honzrath Haustadt: Rodens Sturm war einfach nicht zu bändigen

Aus der Traum vom Aufstieg in die Landesliega: Die SG Honzrath-Haustadt ist am vergangenen Mittwoch an der ersten von zwei zu überspringenden Hürden in Richtung Fußball-Landesliga Südwest gescheitert. Vor gut 600 Zuschauern im Menninger Wingertstadion unterlag der Vizemeister der Bezirksliga Merzig-Wadern dem SC Roden (Dritter im Bereich Saarlouis) mit 2:3.

Dabei ging schon der Start des Teams von Klaus Seger in die Hose, denn bereits nach wenigen Sekunden und einem SG-Stellungsfehler durfte Rodens Stürmer Frank Marmann eine lange Flanke ungestört verarbeiten und zum frühen 1:0 für die Saarlouiser einschießen. „Roden war die erste halbe Stunde sehr dominant, hat uns hinten reingedrängt“, sah Seger auch nach dem Fehlstart kaum Erbauliches.

Daran änderte auch das überraschende 1:1 durch Honzraths Dominik Minas eher wenig (14. Minute), denn quasi im Gegenzug brachte die zweite SC-Spitze, Sebastian Jacob, Roden abermals in Führung. „Die beiden Angreifer konnten wir einfach nicht kontrollieren“, musste Seger zugeben. Zwar bekam Honzrath-Haustadt das Spiel vor allem nach der Pause besser in den Griff, nachdem aber der eingewechselte Benjamin Adam 15 Minuten vor Ende eine Großchance zum Ausgleich hatte liegen lassen, zog der SCR kurz darauf durch Jacobs' zweiten Treffer auf 3:1 davon (79. Minute).

Adam gelang fünf Minuten vor Abpfiff dann zwar doch noch sein Jokertor. Ein zweites verpasste er jedoch in Nachspielzeit, als sein Kopfball vom gegnerischen Torwart Stefano Vangelista noch an den Pfosten gelenkt wurde. „Der Sieg für Roden war schon verdient, sie hatten sowohl läuferisch als auch von der Spielanlage her Vorteile“, akzeptierte Seger die knappe Niederlage in seinem letzten Spiel als Trainer (Auszeit). bene

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 03. 06. 2011

  

 

Aufstieg in die Landesliga: Honzrath sieht sich als Außenseiter

Honzrath/Menningen. „Der wichtigste Schritt ist gemacht“, sagte Klaus Seger nach dem 4:1 über die SG Obermosel. Durch den Sieg im letzten Saisonspiel sicherte sich die SG Honzrath-Haustadt die Vize-Meisterschaft in der Fußball-Bezirksliga Merzig-Wadern. Und sie darf an diesem Mittwoch (19 Uhr) in Menningen auch das Halbfinale der Relegation um den Landesliga-Aufstieg bestreiten. Gegner ist dort der Tabellendritte der Bezirksliga Saarlouis, der SC Roden.

„Der wichtigste Schritt“, das bezieht sich aber auf das bislang Erreichte: „Der Vizetitel ist für mich schon ein krönender Abschluss“, sagt Seger, der die SG am Saisonende verlassen wird. „Es war eine super Saison! Das hat Spaß gemacht und kam durchaus unerwartet. Obwohl früh feststand, dass ich als Trainer aufhöre, hat die Mannschaft danach eine gute Rückrunde gespielt. Sie hat Charakter bewiesen, das spricht für die Spieler und auch für uns insgesamt“, lobt der SG-Trainer sein Team.

Von daher solle sein Team „unbedarft und ohne Druck“ ins Spiel gegen Roden gehen. In solchen Spielen sei ohnehin vieles von der Tagesform abhängig. Auf dem Papier sieht Seger die Saarlouiser trotzdem etwas in der Favoriten-Rolle: „Ich schätze die Bezirksliga Saarlouis stärker ein als die unsere, Roden ist für mich daher leicht favorisiert.“

Der Sieger der Partie trifft dann am Wochenende auf den Sieger des Spiels SSV Saarlouis (Zweiter der Bezirksliga Saarlouis) gegen SV Schnappach (Zweiter der Bezirksliga Saarbrücken). bene

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 01. 06. 2011

 

 

Honzrath hofft auf die Verlängerung

Bezirksliga: SG steht kurz vor dem Erreichen der Relegation zur Landesliga

Die Relegation im Profifußball ist gerade zu Ende gegangen, für Bezirksligist SG Honzrath-Haustadt steht sie dagegen kurz bevor. Mit einem Sieg im Heimspiel gegen Absteiger Obermosel ist die Elf von Trainer Klaus Seger sicher dabei.

Honzrath. Die SG Honzrath-Haustadt war der Gewinner vom Wochenende in der Fußball-Bezirksliga. Während Verfolger SG Körprich-Bilsdorf bei der SSV Pachten nur zu einem 0:0 kam, meisterte Honzrath-Haustadt die Auswärtshürde beim formstarken SV Bardenbach (neun Siege aus elf Partien) mit 3:1. Folge: Mit einem Sieg am Sonntag im Heimspiel gegen Absteiger SG Obermosel (15 Uhr) kann Honzrath den Vize-Titel und damit die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Landesliga sichern. Derzeit hat die SG zwei Zähler Vorsprung auf Körprich.

Den Sieg in Bardenbach hat Honzrath dabei vor allem einem Mann zu verdanken: Pascal Winter. „Unser Torwart hat einen herausragenden Tag erwischt“, erzählt SG-Trainer Klaus Seger. „Er hat nicht nur einen Elfmeter super gehalten. Zwei Minuten vor Schluss haben wir den Ball in einer Szene gleich dreimal im Tor gesehen, doch er hat jeweils toll pariert.“ Winter hielt somit den Sieg fest, denn in besagter Situation hatte es nur 2:1 gestanden. Erst im Gegenzug gelang Björn Buchheit mit seinem zweiten Tor das 3:1. „In der Bundesliga würde man Weltklasse dazu sagen“, meinte auch Norbert Gruhn zu Winters Leistung. An einer Quali-Teilnahme zweifelt der Vorsitzende des TuS Haustadt nun nicht mehr: „Ich habe keine Bedenken, dass wir es schaffen.“

Ähnlich sieht es Seger, allerdings warnt er: „Wir müssen bloß sehen, dass wir jetzt nicht verkrampfen. Schon im Heimspiel zuvor gegen Nalbach-Piesbach haben wir schwach gespielt. Dennoch wäre es natürlich fatal, wenn wir das noch abgeben.“ Schafft die SG Rang zwei, ginge es kommenden Mittwoch im ersten Aufstiegsspiel gegen den punktbesten Dritten aller drei Südwest-Bezirksligen. Das wird höchstwahrscheinlich der SC Roden sein, der in seiner Klasse (Saarlouis) aktuell drei Zähler hinter der SSV Saarlouis und insgesamt drei Punkte vor Körprich-Bilsdorf liegt. „Die Rodener haben eine starke Mannschaft. Sie sind sehr treffsicher, haben weit über 100 Tore erzielt. Wir haben in der Vorbereitung gegen ihre A-Jugend gespielt und sogar klar verloren“, verrät Seger.

Falls seine Elf am Mittwoch tatsächlich das erste Spiel absolviert, könnte er noch auf den kompletten Kader zurückgreifen. Sollte Honzrath-Haustadt dann aber gewinnen, drohen einige Spieler für den nächsten Termin, am Sonntag darauf, wegen einer Mannschaftsfahrt auszufallen (wir berichteten). Vorstand Gruhn wird im Fall der Fälle beim betroffenen Verein in Sachen Verlegung nachhören: „Einen Anruf würden wir sicher machen, mehr als ein Nein kann man nicht bekommen“, sagt Gruhn und hofft auf eine „Fairplay-Geste im höchsten Sinne“.

„Wir müssen bloß sehen, dass wir jetzt nicht verkrampfen.“

Klaus Seger, Trainer der SG Honzrath-Haustadt

 

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 28. 05. 2011

    Von SZ-Mitarbeiter David Benedyczuk

 

SG Honzrath - Haustadt gibt sich nicht geschlagen

Bezirksliga: SG peilt zweiten Tabellenplatz an – Relegationstermin macht Probleme

Hinter Meister SSV Oppen tobt in der Fußball-Bezirksliga Merzig-Wadern der Kampf um Platz zwei. Die Aussichten der SG Honzrath-Haustadt sind kurz vor Saisonende zwar gut, sollte es aber tatsächlich zur Relegations-Teilnahme kommen, gäbe es ein Problem.

Honzrath/Haustadt. In der Fußball-Bezirksliga ist der Kampf um Platz zwei und die damit verbundene Aufstiegschance in einer Relegationsrunde spannender denn je. Hinter Meister SSV Oppen liefern sich die SG Körprich-Bilsdorf und die SG Honzrath-Haustadt (je 63 Zähler) drei Spiele vor Saisonende ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Sonntag lösten beide ihre Auswärtshürden, vier Tage zuvor kam Körprich-Bilsdorf im viel diskutierten Wiederholungsspiel bei der SG Schwemlingen aber nur zu einem 1:1 und verpasste es, mit einen Vorsprung in den Endspurt zu gehen. Die Partie war vom Verband nach einem Abbruch neu angesetzt worden (wir berichteten). Nicht nur für Norbert Gruhn, Vorsitzender des TuS Haustadt, eine bis heute schwer nachvollziehbare Entscheidung – zumal das Spiel in erster Instanz für Schwemlingen gewertet wurde: „Die Sachlage ist nach der ersten Verhandlung meines Wissens gleich geblieben, zumindest wurden von Verbandsseite keine neuen Erkenntnisse offenbart. Von daher verstehen wir die beiden unterschiedlichen Urteile nicht“, meint Gruhn.

Auch wenn das Ganze laut Gruhn eine „dubiose Geschichte“ bleibt, zu ändern ist es nicht mehr. Bei Honzrath-Haustadt gilt daher die Devise: „Wir werden alles daransetzen, auf sportlichem Wege eine Antwort zu geben“, sagt Gruhn. Und da sieht es seit vergangenem Sonntag wieder ganz gut aus. Mit 4:2 siegte die Elf von Trainer Klaus Seger bei Meister Oppen. Aufgrund von gleich drei eigenen Strafstoßtoren zwar kurios, „die Elfmeter waren aber alle berechtigt“, sagt Seger, dessen Team nun das leichtere Restprogramm hat. Denn Körprich muss noch beim Tabellenvierten SSV Pachten und gegen Oppen antreten. Allerdings müsste man in einer möglichen Relegation auf einige Spieler verzichten, da sich einige Spieler zu diesem Zeitpunkt auf Mallorca (Mannschaftsfahrt) befindet. Unglücklich und merkwürdig zugleich, dennoch gibt sich Gruhn kämpferisch: „Wenn es soweit ist, werden wir auch elf Spieler aufs Feld schicken.“ Letztlich ist das alles ohnehin Zukunftsmusik. Am Sonntag um 15 Uhr erwartet Honzrath-Haustadt erst einmal Körprichs Lokalrivalen, die abstiegsgefährdete SG Nalbach-Piesbach.bene

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 13. 05. 2011

 

Seger wünscht sich erfolgreichen Abschied

SG Honzrath-Haustadt hofft auf Aufstieg in die Landesliga – Trainer muss gehen. So kann es weitergehen aus Sicht von Fußball-Bezirksligist SG Honzrath-Haustadt. Das jüngste 5:2 beim SV Weiskirchen war bereits der vierte Erfolg in Serie für die Mannschaft von Trainer Klaus Seger. Durch die gleichzeitige Niederlage der SSV Pachten kletterte die vor Rundenbeginn gegründete Spielgemeinschaft auf Relegationsrang zwei. „Für uns besteht überhaupt kein Druck, nutzen würden wir diese Chance aber natürlich dennoch gerne“, verrät Seger. Umso mehr, da für ihn am Saisonende Schluss ist. „Das wäre für mich ein toller Abschied“, sagt der Übungsleiter, der seit 2008 den SV Honzrath betreut und dessen Abschied bereits in der Winterpause beschlossen wurde. Warum er trotz des bislang so erfolgreichen Abschneidens seine Zelte abbrechen muss, erläutert der Vorsitzende des TuS Haustadt, Norbert Gruhn: „Es ist nun mal so, dass sich die Situation etwas festgefahren hat. Nach dem Zusammenschluss hat bei einigen Spielern, gerade auch bei denen, die vielleicht nicht wie gewünscht zum Einsatz kamen, die Motivation nachgelassen. Deshalb wollten wir einfach frischen Wind reinbringen“, sagt Gruhn. Ab Sommer wird nun Hardy Müller (bis dato Jugendtrainer bei der JFG Saarschleife) den Trainingsbetrieb übernehmen. Auch aus Vorstandssicht am liebsten als Landesligist: „Die Bezirksliga mag wegen des kleineren Einzugsbereichs wirtschaftlich gesehen zwar interessanter sein, wir wollen sportlich aber nichts herschenken“, so Gruhn. An diesem Sonntag bietet sich für die SG im Heimspiel gegen den Tabellen-Fünften SV Merchingen (15 Uhr) die Möglichkeit, einen Konkurrenten um Rang zwei entscheidend zu distanzieren. „Wir wollen da weitermachen, wo wir zuletzt aufgehört haben“, sagt Noch-Trainer Seger. bene

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 16. 04. 2011

 

SG Honzrath-Haustadt will nochmal oben angreifen

Bezirksliga: SG strebt Aufstieg an – Gelingt am Sonntag die Revanche gegen Mettlach II

In der Fußball-Bezirksliga Merzig-Wadern strebt die SSV Oppen unaufhaltsam dem Titel entgegen. Zehn Punkte beträgt der Abstand auf das Verfolgertrio SSV Pachten, SV Weiskirchen (beide 42 Punkte) und SG Honzrath-Haustadt (41). „Oppen ist nicht mehr zu stoppen. Die drei Verfolger spielen um einen Relegationsplatz“, sagt Honzraths Trainer Klaus Seger. Für sein Team sei der zweite Platz aber ohne Weiteres machbar. „Sportlich strebe ich immer die höchstmögliche Liga an, auch wenn die Landesliga Südwest nicht unbedingt die attraktivste ist.“ Da fehle es an den Lokalderbys. Aber verzichten werde man auf den Aufstieg nicht. Immerhin geht ja auch Lokalrivale Oppen mit hoch.

Honzrath will jedenfalls angreifen, und könnte am Wochenende in der Tat Boden gut machen. Die SG empfängt am Sonntag um 14.30 Uhr auf dem Hartplatz in Haustadt die Reserve des SV Mettlach. Im Dillinger Stadtteil spielen zeitgleich die unmittelbar davor platzierten Teams aus Pachten und Weiskirchen gegeneinander. „Wir wollen gewinnen, auch das nächste Heimspiel gegen Menningen“, sagt Seger. Einem torlosen Unentschieden bei der SG Schwemlingen-Tünsdorf-Ballern II folgte zuletzt ein überraschender 4:3-Sieg beim Tabellenfünften SG Körprich-Bilsdorf. „Zur Halbzeit haben wir 4:1 geführt, in Hälfte zwei ist uns aber die Luft etwas ausgegangen“, sagt Seger und spricht damit gleichzeitig das momentane Problem an. Es fehlt aufgrund einer durchwachsenen Vorbereitung an Kondition. Ungeachtet dessen sinnt seine Elf auf Revanche. In Mettlach hatte Honzrath mit 3:1 geführt, musste nach einer 3:4-Niederlage aber die Punkte doch an der Saarschleife lassen. „Von daher haben wir noch was gutzumachen“, nimmt Seger seine Elf in die Pflicht. eb

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 26. 02. 2011

 

Sportverein Honzrath will verstärkt um Nachwuchs werben

Mitgliederversammlung stellt Weichen für die Zukunft – Christian Blatt zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Noch nicht ganz reibungslos läuft die Spielgemeinschaft des SV Honzrath mit der TuS Haustadt. Große Hoffnungen setzt man auf den neugegründeten Förderverein, der mithelfen soll, die Finanzlage zu verbessern.

Christian Blatt ist neuer Vorsitzender des Sportvereins Honzrath (SVH). Der 26-jährige Zahnarzt, bis zu einer Verletzung selbst lange erfolgreicher Spieler, wurde in der Generalversammlung mit Vorstandsneuwahlen (siehe Info) einstimmig zum Nachfolger von Andreas Bast gewählt, der einem jüngeren Vereinsmitglied Platz machen wollte, sich aber noch für das Amt des zweiten Vorsitzenden zur Verfügung stellte.

Zuvor hatte Bast in seinem Tätigkeitsbericht die Aktivitäten des 190 Mitglieder zählenden Vereins, der in diesem Jahr 90 Jahre besteht, in Erinnerung gerufen. Vor Saisonbeginn wurde eine Spielgemeinschaft mit dem TuS Haustadt gegründet, da dessen Spielerdecke dünn wurde. „Zwar läuft nach nunmehr vier Monaten noch nicht alles reibungslos, aber die Chance musste genutzt werden“, erklärte Bast. Zu seinem Bedauern hat der SVH keine Jugendmannschaft mehr.

 

Förderverein gegründet

Die Nachwuchsarbeit ist nach seinen Worten jedoch die Grundlage eines Vereins. Man will daher hier verstärkt tätig werden. Der anvisierte Förderverein des SVH konnte endlich gegründet werden. Er soll helfen, die Finanzen zu verbessern und andere Aktivitäten einzubringen. Kassierer Franz-Josef Austgen legte den Kassenbericht vor, der positiv ausfiel, aber zeigte, dass der Verein doch viele Ausgaben zu stemmen hat. Durch weitere Veranstaltungen sollen die Einnahmen erhöht werden. Die Kassenprüfer Roman Schmitt und Thomas Burg bescheinigten eine korrekte Führung der Bücher.

Spielausschussvorsitzender Detlef Minas ging auf die letzte Saison ein, in der die erste Mannschaft mit 49 Punkten bei einem Torverhältnis von 77:66 einen gesicherten Mittelfeldplatz erreichte und die zweite mit ebenfalls 49 Punkten bei 86:57 Toren Platz fünf. „Gegen Ende der Saison zeichnete sich ab, dass unser ebenfalls in der Bezirksliga spielender Nachbarverein TuS Haustadt wahrscheinlich absteigen muss und daher zu befürchten war, dass einige bessere Spieler dann weggehen. Daher haben wir im Vorstand beschlossen, die eigentlich für einen späteren Zeitpunkt geplante Spielgemeinschaft (SG) bereits für die Saison 2010/2011 einzugehen, was von beiden Vereinen dann zügig realisiert wurde“, berichtete Minas.

Mit drei Mannschaften ist die SG im Spielbetrieb. Die Erste in der Bezirksliga Merzig-Wadern, die Zweite und Dritte in der Kreisliga Prims, wobei auch die Dritte aufstiegsberechtigt ist. Die erste Mannschaft belegt derzeit Platz vier, die Dritte Platz zwölf und die Zweite hinkt als Vorletzter den gesteckten Zielen hinterher. Minas gab bekannt, dass er aus gesundheitlichen Gründen für seine Funktionen als Jugendleiter und Spielausschussvorsitzender in der nächsten Zeit nicht mehr zur Verfügung steht. Er erhielt Beifall für seine Arbeit.

Das sportliche und kameradschaftliche Geschehen bei den Alten Herren ließ deren Vorsitzender Michael Ternig Revue passieren. Der Vorsitzende Bast hatte dann eine angenehme Aufgabe zu erfüllen, nämlich die Ehrung langjähriger Mitglieder (siehe Info). Unter der Leitung von Karl Scherrmann wurde dem Vorstand Entlastung erteilt und die Neuwahl eingeleitet. nb

 

Ehrung langjähriger Mitglieder durch den bisherigen Vorsitzenden Andreas Bast (Vierter von links). Foto: Norbert Becker

Ehrungen: Holger Reget, Michael Hiery, Axel Müller, Martin Schmidt für 25 Jahre, Dietmar Hewer, Jürgen Scholer, Helmut Schwarz, Ralf Becker, Franz-Josef Austgen, Michael Ternig, Dietmar Spuller für 35 Jahre und Joachim Gratz, Werner Groß, Karl-Heinz Hahn, Gerd Heintz, Jürgen Kischewski, Robert Klein, Hansi Maurer. Günther Zehles und Klaus Zehles für 50 Jahre. nb

Namen

Der neue Vorstand: Christian Blatt (Vorsitzender), Andreas Bast (zweiter Vorsitzender), Franz-Josef Austgen (erster Kassierer), Johannes Heß (zweiter Kassierer), Stefan Hammes (erster Schriftführer), Joachim Gratz (zweiter Schriftführer), Patrick Minas (Spielausschussvorsitzender), Jutta Jungmann (Organisatíonsleiterin), Michael Ternig (AH-Vorsitzender), Dominik Heintz, Simon Reuter, Michael Bast, Nico Klauck, Michael Bergauer und Karsten Zimmermann (alle Beisitzer mit besonderen Aufgaben). Thomas Burg und Roman Schmitt (Kassenprüfer). Ein neuer Jugendleiter wird vom Vorstand bestellt. nb

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 02. 12. 2010

 

 

SG Honzrath/Haustadt hat einen neuen Torjäger gefunden

Rang drei zur Halbzeit in der Fußball-Bezirksliga – ein Zwischenstand, der vom Trainer der neu gegründeten Spielgemeinschaft Honzrath/Haustadt mit Wohlwollen registriert wird. „Angesichts unserer Zielsetzung, unter die ersten sechs zu kommen, können wir mit diesem Platz sehr zufrieden sein“, sagt Klaus Seger. Mit 34 Zählern liegt seine Elf nur zwei Punkte hinter Rang zwei zurück, der zu einer Relegation um den Aufstieg berechtigt. Um dorthin zu gelangen, müsste die SG aber vor allem ihre Bilanz gegen die direkte Konkurrenz verbessern, denn sowohl gegen Spitzenreiter SSV Oppen (1:2) als auch gegen SSV Pachten (2:4) und SV Weiskirchen (1:3) auf den Plätzen zwei und vier setzte es Schlappen.

„Uns fehlt noch Cleverness“
„In diesen Partien waren wir zwar nicht chancenlos, der jungen Mannschaft fehlte in den entscheidenden Situationen aber noch die Cleverness“, verrät Seger. Das betraf nicht zuletzt den Abschluss. Und gerade in der Offensive sieht der SG-Trainer die drei genannten auch im Vorteil: „Oppen hat vorne Stefan Müller und Spielertrainer Carsten Schober, Pachten die Kilper-Brüder, und auch Weiskirchen ist mit Thomas Müller und Dennis Schäfer vorne sehr gut besetzt. Wir haben dagegen keinen richtigen Knipser“, so Seger.

Sieben Treffer in drei Spielen
Umso mehr war damit zu rechnen, dass die SG nach der Verletzung ihres Torjägers Benjamin Klauck (Muskelbündelriss, neun Tore) vor drei Wochen Probleme bekommen würde. Doch Honzraths Trainer machte bereits in jenem Spiel aus der Not eine Tugend, zog Dominik Minas im Mittelfeld weiter nach vorne, der sich gleich mit dem Tor zum 3:0-Sieg bedankte. Und nicht nur da: Beim 6:1 gegen Bardenbach gelangen ihm gleich vier Treffer, zuletzt schlug Minas bei der SG Obermosel (4:1) zweimal zu. Auch am Samstag im Heimspiel gegen die dritte Mannschaft des Nachbarn FC Reimsbach (16 Uhr) hofft Seger auf die Treffsicherheit des neuen Torjägers (insgesamt elf Tore), erwartet jedoch kein leichtes Spiel. „Ich denke, dass beim FCR der ein oder andere Spieler aus höheren Klassen zum Einsatz kommt“, meint Seger. bene

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 27. 11. 2010

 

 

„Es ist halt alles einfacher, wenn man Erfolg hat“

Honzrath-Haustadt oder Merchingen : Wer bleibt in der Verfolgergruppe von Bezirksliga-Spitzenreiter Oppen?

An der Spitze der Fußball-Bezirksliga zieht die SSV Oppen einsam ihre Kreise. Sieben Punkte ist das Team schon enteilt. Dahinter aber geht es eng zu. Vier Verfolger sind nur durch ein Pünktchen getrennt. Zwei davon, der SV Merchingen und die neu ins Leben gerufene Spielgemeinschaft SG Honzrath-Haustadt, treffen am Sonntag um 15 Uhr in Merchingen im direkten Duell aufeinander. Eine Art Verfolgerduell hat die SG Honzrath gerade hinter sich gebracht – allerdings mit negativem Ausgang. Das 1:3 gegen den Tabellenfünften SV Weiskirchen war für Klaus Segers Elf die erste Schlappe auf eigenem Platz. Und das, obwohl Seger hinterher feststellte: „Wir waren eigentlich das dominierende Team.“ Diese Ansicht konnte Merchingens Trainer Arno Scholtes nur teilen. Er hatte den nächsten Gegner bei dessen Pleite beobachtet. „Ich habe das Spiel gesehen – und Honzrath war überlegen. Die haben erfahrene Spieler in ihren Reihen und insgesamt eine kampf- und laufstarke Truppe“, verweist Scholtes auf eine schwere Aufgabe, die seinem SVM da bevorsteht. Nur gegen Jens Lehmann – so heißt Weiskirchens Torwart wirklich – war für Honzrath an diesem Tag kein Kraut gewachsen.

Im Merchinger Kasten steht zwar kein Jens Lehmann, dafür aber der 44-jährige Thomas Erbel. Der ist eigentlich AH-Torhüter, hat sich inzwischen aber als Vertreter des seit dem zweiten Spieltag ausfallenden Stammtorwarts Christian Kerber (Kieferbruch) bewährt. „Er macht das hervorragend. Wir können froh sein, dass er sich zur Verfügung stellt“, lobt Scholtes den Torwart-Veteran, der auch im Derby gegen die SG im Tor stehen wird.

Ein weiterer Routinier macht im Angriff derzeit von sich reden: Heinrich Gorny. Der 37-Jährige traf in den vergangenen sechs Spielen sechsmal und ist mit insgesamt sieben Toren erfolgreichster Schütze des SV Merchingen: „Plötzlich klappt es bei ihm wieder. Vorher hat er aus zwei Metern das Tor nicht getroffen“, sagt Scholtes und lacht. „Im Moment zieht aber einer den anderen ein bisschen mit. Es ist halt alles einfacher, wenn man Erfolg hat.“ Ob sich der fortsetzt? Am Sonntag ab 15 Uhr gibt es die Antwort auf diese Frage.

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 08. 10. 2010

 

 

SV Honzrath hat den Sprung um anderthalb Klassen gut verdaut 

Auf den letzten Drücker qualifizierte sich der SV Honzrath im vergangenen Juni für die Fußball-Bezirksliga. Erst nach Elfmeterschießen siegten die Beckinger im Entscheidungsspiel gegen den SV Hermann-Röchling-Höhe. Zehn Monate später – nachdem ein Großteil der neuen Liga inzwischen ergründet ist – belegen die Honzrather Rang zehn. Eine gute Platzierung – war doch vor der Runde der Klassenverbleib als Ziel ausgegeben. Und den dürfte der Vorjahresmeister der Kreisliga B fast sicher haben. Die allerletzten Zweifel will das Team von Trainer Klaus Seger in den nächsten Tagen beseitigen. Am Samstag um 15 Uhr empfängt Honzrath den Tabellennachbarn SG Morscholz-Steinberg – derzeit Rang neun. „Nach der hohen Niederlage im Hinspiel (0:4, Anm.d. Red.) haben wir noch etwas gutzumachen“, sagt Seger. Drei Tage später ist ein Sieg im Nachholspiel bei der fast abgestiegenen SG Perl-Besch II einplant.

Wobei Seger sogar meint: „Die Mannschaft hat das Potenzial, unter die ersten Zehn zu kommen.“ Das beweisen nicht zuletzt die Auswärtssiege bei den beiden zurzeit dominierenden Teams der Klasse, dem SV Mettlach II (4:3) und der SG Bachem (1:0). Ja, aber wären da nicht die starken Leistungsschwankungen. Diese sind laut Seger jedoch entschuldbar, schließlich ist seine junge Elf „nach der gewonnenen Relegation praktisch anderthalb Klassen höher eingestuft und hat deshalb noch Erfahrungsrückstände.“

In der nächsten Saison soll es dann aber einen Schritt nach vorne geben – auch weil das Team zusammen bleibt: „Wir haben mit allen Spielern gesprochen, die meisten bleiben dem Verein treu. Wenn dann noch die eine oder andere Verstärkung dazu kommt – zum Beispiel bräuchten wir dringend einen richtigen Torjäger – erleben wir zukünftig vielleicht eine komplett sorgenfreie Saison“, hofft Seger. Die Hoffnungen sind begründet, da mit einem weiteren Leistungsschub der jungen Spieler zu rechnen ist: „Ich bin sehr positiv überrascht von unseren Jugendspielern. Sie alle entwickeln sich toll und wir werden an ihnen noch sehr viel Freude haben“, ist sich der Trainer sicher. bene

QuelleSaarbrücker Zeitung vom 10. 04. 2010